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Er­näh­rungs-In­stinkt bei tie­ri­schen Ur­Nah­run­gen

Das Ein­be­zie­hen tie­ri­scher Nah­rung ist in der Roh­er­näh­rungs­welt sehr um­strit­ten. Es wer­den dort et­li­che, auf den er­sten Blick ziem­lich ein­leuch­ten­de Be­grün­dun­gen her­vor­ge­bracht, die be­le­gen sol­len, daſs ur­sprüng­liche Er­näh­rung ei­ne ve­ga­ne sei, sich aber bei nä­he­rer Über­pru­füng als vor­ei­lig, mis­sio­na­risch und halb­wahr er­wei­sen. Ei­ne Zu­sam­men­stel­lung der Wi­der und Für ist am Schluſs die­ser Da­tei auf­ge­li­stet.

An­fangs war auch ich da­von aus­ge­gan­gen, daſs ur­sprüng­lich mensch­li­che Ur-Er­näh­rung voll­stän­dig ve­gan sei. Doch es stell­te sich re­gel­mä­ßig her­aus, daſs bei strikt in­stink­ti­ver Ver­pfle­gungs­wei­se im Lau­fe der Zeit im­mer mehr pflanz­li­che Le­bens­mit­tel nach und nach in im­mer we­ni­ger ge­nieß­ba­ren Ver­zehr­men­gen (gut) mun­de­ten und am En­de al­le die­ser (mir ver­füg­ba­ren) Le­bens­mit­tel täg­lich nur noch in Brief­waa­gen­por­ţio­nen. Dem Kör­per­or­ga­nis­mus stand so­mit nur noch man­gel­haft bis un­ge­nü­gend Ener­gie be­reit.
        Die Zeit­span­ne, bin­nen der es bis zu die­sem Zu­stand ge­kom­men war, be­lief sich je nach (für mich er­werb­ba­rem) Früch­te­an­ge­bot und de­ren kli­ma­ti­scher Her­kunft für ge­wöhn­lich auf Wo­chen bis Mo­na­te. Bei Wild­nis­ver­pflegung (in ge­mä­ßig­tem Brei­ten­grad) zu fru­ktal un­gün­sti­ger Jah­res­zeit dau­er­te es so­gar nur ei­ni­ge Ta­ge.
        Hart­näc̓­ki­ge Roh­ve­ga­ner schaf­fen es bei be­ster Ver­sor­gung mit tro­pi­schen Früch­ten ver­ein­zelt im­mer­hin jah­re­lang; ver­zeh­ren aber bin­nen die­ser Zeit der­ma­ßen gro­ße Men­gen, daſs sie bis zu sechs­mal täg­lich reich­lich lo­sen (stuhl­ge­hen) müs­sen. Häu­fig ist zu­sätz­li­ches Wie­der­ein­be­zie­hen von Koch­kost und da­mit ver­bun­de­ne gro­ße Ge­wichts­zu­nah­me be­ob­acht­bar bzw· er­kenn­bar.

Nach je­der zu weit fort­ge­schrit­te­nen kör­per­li­chen Un­ter­ener­ge­ti­sie­rung stand ich zu­nächst vor der Wahl,
  1. zur Koch­kost zu­rück­zu­keh­ren,
  2. Küchen­roh­kost zu prak­ti­zie­ren,
  3. die in­stink­ti­ven Sper­ren zu miſs­ach­ten oder
  4. wei­ter­hin un­ter­ener­ge­ti­siert da­hin­zu­ve­ge­tie­ren.
Die Wahl­mög­lich­keit a· war kurz ener­ge­ti­sie­rend und un­ter Aus­schluſs von Stim­mu­lan­ţi­en (kof­fe­in−, te­in- und theo­bro­min-hal­ti­gen Ge­trän­ken bzw· Nah­rungs­mit­tel) bin­nen ein bis zwei Stun­den wie­der ei­ne ge­wis­se Träg­heit her­vor­ru­fend. Und die Wahl­mög­lich­kei­ten b· und c· hat­ten sehr un­be­frie­di­gen­de Ge­sund­heits­sym­pto­me zur Fol­ge. Da ich aber auch d· ab­leh­ne, be­sann ich mich auf die Ver­pfle­gungs­ge­pflo­gen­hei­ten na­tur­na­her Völ­ker und be­gann da­durch doch­noch tie­ri­sche Roh-Le­bens­mit­tel zu ent­dec̓­ken; zu­nächst das mir na­he­lie­gend­ste:

  1. Kerb­tie­re
  2. Heuschrecken
    Mit de­ren Ver­zehr erst­mals und lang­sam ver­traut ge­macht hab ich mich mit­tels Heim­chen, Heu­schrec­̓ken und Mehl­wür­mern. Erst­mals grö­ße­re Men­gen ─und zwar als Mai­kä­fer-En­ger­lin­ge und Kä­fer selbst─ aß ich (wie in Da­tei 5 ge­schil­dert) kurz nach der Jahr­tau­send­wen­de. Da­bei fiel mir erst­mals auf, daſs de­ren (reich­hal­ti­ger) Ver­zehr an­dern­tags hin­sicht­lich des Ver­zehrs pflanz­li­cher (ur­be­las­sen ro­her) Le­bens­mit­tel ei­ne er­freu­lich (kör­per­ener­ge­ti­sie­rend) be­darfs-stei­gern­de Wir­kung hat und so­mit die (bei voll­ve­gan in­stink­ti­ver Er­näh­rung stets über kurz oder lang ein­set­zen­de) Eſs-Voll­bloc̓­ka­de wie­der auf­löst oder im­mer­hin er­heb­lich min­dert.
            Die ge­schmacks-na­tur­trieb­li­che Sper­re spü­re ich bei den sol­chen Tier­chen meist˙, in­dem de­ren meist an­ge­nehm lec̓­ker nuſs­but­te­ri­ger Wohl­ge­schmack ver­schwin­det oder gar un­an­ge­nehm wird.
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    Wespenwabe

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    Ölkäfer

    Im Jah­re 2009 bin ich zu­sätz­lich auf den (mich an köst­li­chen Süß­quark er­in­nern­den) Ge­schmack von Wes­pen­lar­ven ge­kom­men und hab den Ein­druck er­hal­ten, daſs die hier­bei auf­tre­ten­de Sper­re sich durch nach­las­sen­de Auf­merk­sam­keit ge­gen­über den adul­ten (den er­wach­se­nen [Wes­pen]) be­merk­bar macht…
         Nur ver­ein­zelt (auch bei den Wes­pen…) hab ich mit Kerb­tie­ren die Sper­ren nicht­be­ach­tet.
    • Mit Öl­kä­fern (die als leicht gif­tig gel­ten, mir aber in­ner­halb der Sper­re-Be­fol­gung den­noch stets be­stens be­kömm­lich sind) hat dies (sie­he Da­tei 9) zu mehr­ma­li­gem Er­bre­chen ge­führt;
    • mit Mai­kä­fern (sie­he Da­tei 11) zu (vor­über­ge­hend) lä­sti­gem Hin­ein­schie­ben der C̾hi­tin­tei­le zwi­schen Zäh­ne und Zahn­fleisch.

  1. Fleisch
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    verunglückte Stockente
            Da das Vor­han­den­sein pas­sen­der Kerb­tie­re in frei­er Na­tur nicht im­mer ge­währ­lei­stet ist und und die in Zoo­fach­ge­schäf­ten feil­ge­bo­te­nen leider wi­der­na­tür­lich ge­füt­tert (und so­mit zur Roh-Er­näh­rung nicht taug­lich) sind, wand­te sich mei­ne wei­te­re Auf­merk­sam­keit dem (Warm­blüt­ler)­Fleisch zu. In Da­tei 5 ha­be ich be­reits die wild­grün­bloc̓­ka­de-auf­he­ben­de und ener­ge­ti­sie­ren­de Wir­kung nach dem Ver­zehr ei­ner ver­un­glück­ten Stock­en­te als Teil einer Über­le­bens­übung er­wähnt. Aber auch All­tags (mit Kul­ti­vier­tem bzw· Im­por­tier­tem) konn­te ich ent­spre­chen­des im­mer wie­der er­le­ben.
         Fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­sen ha­ben sich (zu­min­dest bei ro­her Er­näh­rung) im Zu­sam­men­hang mit Fisch, Warm­blu̇t­ler­fleisch ─und in ab­ge­mil­der­tem Grad auch für Nüs­se und Fett-Obst─ als drin­gend emp­feh­lens­wert her­aus­ge­stellt:
    • kon­ven­ţio­nel­les Fleisch, eben­sol­che Ei­er und aqua­kul­tu­rel­ler Fisch sind mit­tels na­tur­frem­dem Fut­ter (Si­la­ġe, Schrot, Brot, wei­te­re Fut­ter­mit­tel) pro­du­ziert wor­den, ent­hal­ten so­mit na­tur-ab­nor­ma­le Sub­stan­zen und sind zur Roh­er­näh­rung (ins­be­son­de­re der In­stink­ti­ven) nur schlecht ge­eig­net. Bes­ser (und noch hin­nehm­bar) ist Wild (ob­wohl auch die­ses durch die üb­li­che Land­wirt­schaft ei­nen ge­wis­sen Ver­un­rei­ni­gungs­grad auf­weist). Die zur In­stink­ti­ven Er­näh­rung be­ste (aber lei­der auch er­heb­lich teu­re­re) Lö­sung sind äu­ßerst we­ni­ge Spe­zial­an­bie­ter, die die tie­ri­schen Le­bens­mit­tel voll­kom­men na­tur­qua­li­ta­tiv an­bie­ten;
    • auch wie­der­auf­ge­tau­tes kann der In­stinkt (we­gen zer­stör­ter Zell­struk­tu­ren) nur schlecht ver­zehr­men­gen-re­gu­lie­ren; ist aber weit­aus we­ni­ger be­denk­lich als die durch kon­ven­ţio­nel­le Pro­duk­ţi­on er­zeug­te Qua­li­täts­min­de­rung;
    • zu­gun­sten Ver­dau­ung und Zäh­ne­ge­sund­heit hat es sich als drin­gend er­for­der­lich er­wie­sen, Süß­obst erst 12 bis 18 Stun­den nach der letz­ten Mahl­zeit von Fleisch, Fisch oder Ei­ern zu es­sen. Da­her emp­fiehlt es sich sehr, tie­ri­sches erst Abends zu ver­zeh­ren. Le­dig­lich auf Kerb­tie­re (In­sek­ten) kann mei­ner Er­fah­rung nach un­be­denk­lich noch Obst hin­ter­her­ge­ges­sen wer­den;
    • und wenn saf­ti­ges Obst ver­zehrt wur­de, emp­fielt es sich, Ei­er, Fisch bzw· (Warm­blüt­ler)­Fleisch erst ½ bis 2 (nach Troc̓­ken­obst 3 bis 4) Stun­den zu es­sen;
    • der Ver­zehr kon­ven­ţio­nell pro­du­zier­ter Le­bens­mit­tel führt nach mei­ner per­sön­li­chen Er­fah­rung über kurz oder lang zu Ver­stei­fung und Schmer­zen der Ge­len­ke;
    • hin­sicht­lich In­stinkt­miſs­ach­tung bei Ei­ern, Fisch und (Warm­blüt­ler)­Fleisch ver­fü­ge ich über kei­ne ei­ge­ne Er­fah­rung (und ha­be dies auch kei­nes­falls vor).
    Wei­te­re An­ga­ben sie­he in nach­fol­gen­der Ta­bel­le mit auf­ge­li­ste­ter Zu­sam­men­stel­lung der Vor­ur­tei­le und Nach­for­schun­gen hin­sicht­lich des Ver­zehrs von Fleisch.


Ent­lar­vung ve­ge­ta­ri­scher Halb­wahr­hei­ten, Vor­Ur­tei­le und Irr­tü­mer

Vie­le als of­fi­zi­ell zu­tref­fend ein­ge­stuf­te An­ga­ben so­wohl kon­ven­tio­nel­ler als auch al­ter­na­ti­ver An­ga­ben so­wie Be­haup­tun­gen er­wei­sen sich bei nä­he­rem Hin­se­hen als ober­fläch­lich, irr­tümm­lich oder er­lo­gen, wo­von (ne­ben zahl­reich wei­te­ren The­men) auch der Ve­ge­ta­ris­mus be­trof­fen ist:

Be­haup­tung Wirk­lich­keit
„ro­hes Fleisch schmeckt ab­scheu­lich”
👅
Un­ter ge­wis­sen Vor­aus­set­zun­gen schmeckt es bes­ser als der be­ste 5­Ster­ne-Koch die­ses Pla­ne­ten es je­mals zu­be­rei­ten könn­te;
  • zwar hat per Si­la­ġe oder son­sti­gen Fut­ter­mit­teln er­zeug­tes Fleisch tat­sȧch­lich fast im­mer ei­nen ─zu­min­dest teil­wei­se─ ab­ar­ti­gen Ge­schmack,
  • je­doch wenn
    1. das Tier, von dem das Fleisch stammt, von aus­schließ­lich na­tur­qua­li­ta­tiv ur­be­las­se­n ro­hen Le­bens­mit­teln für das Tier be­darfs­ge­rech­ter Art er­nährt wor­den ist,
    2. zu­gleich ei­ne Zeit­lang ab­ge­la­gert und
    3. für den Or­ga­nis­mus des Ver­zeh­rers hin­rei­chend bio­lo­gi­scher Be­darf be­steht,
    so mun­det es der­ma­ßen himm­lisch, daſs dies durch kei­ne kul­li­na­ri­sche Kunst nach­ahm­bar ist;
       was da­durch be­stä­tigt wird, daſs die nach Ge­deckt­heit des Be­darfs die Ge­schmacks-In­ten­si­tät nach­läſst und erst nach wei­te­rem Fort­set­zen des Ver­zehrs ins Un­an­ge­neh­me über­geht;

letzt­ge­nann­tes funk­tio­niert aber nur bei in kein­ster Wei­se (auch nicht kü­chen­roh) Zu­be­rei­te­tem;
   da­durch ist der Ver­zehr von Zu­be­rei­te­tem üb­li­cher­wei­se der­ma­ßen hoch, daſs man stets die Gren­ze der Ge­nieß­bar­keit von Ur­be­las­se­nem weit über­schrit­ten hat, wo­bei was er­fah­rungs­ge­mäß nicht nur durch Kon­sum von zu­be­rei­te­tem Fleisch, son­dern nicht nur der von ro­her Milch, Mol­ke­rei- und Ge­trei­de­pro­duk­ten die Ge­nieß­bar­keit von ro­hem Fleisch er­heb­lich her­un­ter­fährt;
   ver­gkei­che hier­zu auch das Er­wäh­nuen der alt­te­sta­men­ta­ri­schen Über­lie­fe­rung des pa­ra­die­si­schen Aus­wil­de­rungs­ver­suchs von Adam & Eva ganz am Ende die­ser ta­bel­la­ri­schen Auf­li­stung.
„Fleisch macht krank”
  • Dies hat sich le­dig­lich hin­sicht­lich
    1. in­stinkt­wid­ri­gem Ver­zehr,
    2. dem Ver­zehr von (heiß oder kalt) be­ar­bei­te­tem,
    3. dem Ver­zehr von na­tur­wid­rig (per Füt­te­rung mit Si­la­ġe, Fut­ter­mit­tel, Schrot, Koch­kost, Che­mi­ka­li­en, Rei­ni­gungs­mit­tel und Ve­te­ri­när­sub­stan­zen) pro­du­zier­tem (bzw· da­mit ver­un­rei­nig­tem), und
    4. beim ver­dau­ungs­hin­sicht­li­chen Kom­bi­nie­ren mit Koh­le­hy­dra­ten
    be­wahr­hei­tet;
  • hin­ge­gen hat in­stinkt-ge­mä­ßer Ver­zehr von voll­stän­dig na­tur­qua­li­ta­ti­vem sich mo­no­ver­daut als voll­kom­men ge­sund­heits-vor­teils­haft er­wie­sen.
„zu­viel Fleisch wird ver­zehrt”
🦖
So­bald ein even­tu­el­ler Man­gel ge­deckt ist, geht bei gu­ter Er­werbs­mög­lich­keit von be­darfs­ge­rech­tem Obst und (ins­be­son­de­re wild­wach­sen­dem) Grün­blatt­ge­müse (und voll­stän­dig in­stink­ti­ver Er­näh­rung) der ver­zehr­te An­teil er­hebl­ich (bei mir auf jah­res­durch­schnitt­lich 6 Ge­wichts-% zu­rück;
   er­heb­lich mehr zu­rück geht er durch Ein­be­zug von hoch­rei­fem Tro­pen­Obst und be­darfs­ge­rech­ten Kerb­tie­ren (so­ge­nann­ten In­sek­ten).
„Fleisch ist zum Zer­kau­en zu zäh”
🔨
🔪
Kann, aber muſs nicht; Da­tei 5 ver­an­schau­licht das Ge­gen­teil; Und ob ein Stück Fleisch sich zäh oder zart an­fühlt, hängt vom er­näh­rungs-in­stink­ti­ven Be­darf ab, vom Ab­la­ge­rungs­grad und dem Typ des Fleischs.
„Fleisch- und Fisch­er­werb ist oh­ne na­tur­frem­de Hilfs­mit­tel nicht mög­lich”
🏹
Ist zwar ein­ge­schränkt, aber den­noch möglich:
  • Fleisch kann (laut Al­ber­to Sal­za: »Evo­lu­ti­on des Men­schen« [Kai­ser-Ver­lag]: S·40) in hei­ßen Sa­van­nen­ge­gen­den ver­zehr­fer­tig [und zu­min­dest bis­wei­len] reich­lich vor­ge­fun­den wer­den;
  • es kann (wie Be­rich­te über na­tur­na­he Völ­ker ge­zeigt ha­ben) durch tak­tisch klu­ges Vor­gehen den Lö­wen ab­ge­jagt wer­den;
  • ei­ni­ge Fisch­ar­ten kön­nen bei ei­ni­ger Übung auch von Hand ge­fan­gen wer­den;
  • ei­ni­ge na­tur­na­he Re­gen­wald­völ­ker er­ja­gen Fisch durch hän­di­sches Stau­en und Ab­las­sen flie­ßen­der Ge­wäs­ser;
  • in tie­fe­rem Was­ser (z·B· Se­en oder Schwimm­bec̍­ken) un­ter­was­ser-ge­bo­re­ne (Men­schen)­Säug­lin­ge ver­fü­gen über die an­ge­bo­re­ne Fä­hig­keit, dar­in oh­ne at­men zu müs­sen ei­ne ge­wis­se Zeit­lang sich tau­chend zu be­we­gen. Wird die­se Be­ga­bung an­schlie­ßend und im Ver­lau­fe des Her­an­wach­sens ge­för­dert, so ist sie im Er­wach­se­nen­al­ter weit­aus bes­ser aus­ge­prägt als bei (kon­ven­ţio­nell ge­bo­re­nen) hoch­trai­nier­ten Sport­tau­chern. Do­ku­men­tiert ist dies im von Cor­ne­lia En­ning ver­faſs­ten Buch »Er­leb­nis Was­ser­ge­burt«.
            Und im von Mil­da Drü­ke ver­faſs­ten Buch »Die Ga­be der See­no­ma­den — Bei den Was­ser­men­schen in Süd­ost­asi­en« ist do­ku­men­tiert, daſs die dort ge­schil­der­ten Men­schen in der La­ge sind, un­ter Was­ser oh­ne zu at­men sich bis zu 12 Mi­nu­ten lang tau­chend fort­zu­be­we­gen und dies auch zur Nah­rungs­be­schaf­fung (ein­schließ­lich tie­ri­scher Le­bens­mit­tel) nut­zen.
„Fleisch- und Fisch­ver­zehr sind mo­ra­lisch ver­werf­lich”
🥩
Er er­weist sich un­ter In­stink­ti­ver (Roh)­Er­näh­rung so­gar als ethisch er­stre­bens­wert. Denn
  1. er­mög­licht des­sen Ein­be­zug das Aus­üben die­ser Er­näh­rung (in­fol­ge des Er­hal­tens der ─wei­ter un­ten je­weils ne­ben dem Sym­bol 😇 und 🌦 nä­her er­wähn­ten─ Ge­nieß­bar- und Ver­wert­bar-Hal­tens der pflanz­li­chen Nah­rung) dau­er­haft, wo­durch
    1. (übel­rie­chen­den Kot ver­ur­sa­chen­de) Koch­kost­rück­fäl­le über­flüs­sig wer­den,
    2. in­fol­ge so­mit ei­gent­lich auch über­flüs­sig ge­wor­de­ner Klär­an­la­gen dem Erd­bo­den die na­tür­li­chen Mi­ne­ral­stof­fe wie­der (und di­rekt) zu­ge­führt wer­den kön­nen,
    3. der tech­ni­sche Ener­gie­auf­wand für die Nah­rungs­zu­be­rei­tung und dem Klär­an­la­gen­be­trieb ent­fällt (bzw· ent­fal­len kann) und
    4. die von der Koch­kost ver­ur­sach­ten Ge­sund­heits­be­ein­träch­ti­gun­gen völ­lig ent­fal­len;
  2. kön­nen dann auch die Ran­da­lier­ma­schi­nen (Mo­tor­ra­sen­mä­her, Mo­tor­sen­sen, deren Ab­ga­se und tech­ni­scher Ener­gie­auf­wand) ent­fal­len zu­gun­sten gras­wei­den­der Tie­re.
„des Men­schen Darm ist zu lang zur Fleisch­ver­dau­ung”
🐚
Das Län­gen­ver­hält­nis von Kör­per­rumpf zu Darm be­trägt so­wohl bei Men­schen als auch vier­bei­ni­gen Al­les­﴾fr﴿es­sern 6÷1 und liegt so­mit zwi­schen dem der Raub­tiere (mit 3÷1) und dem der aus­schließ­li­chen Pflan­zen­﴾fr﴿es­ser (mit 24÷1);
        Den­noch über­wiegt (so­wohl bei Men­schen als auch vier­bei­ni­gen Al­les­﴾fr﴿es­sern)
  • un­ter In­stink­ti­ver (Roh)­Er­näh­rung,
  • un­ter be­darfs­ge­rech­ter Ver­sor­gung mit Obst (und Grün­ge­mü­se) und
  • wenn kein Man­gel (an tie­rischen Nähr­stof­fen) vor­liegt
das Pflanz­li­che (mit bis zu 97%) bei­wei­tem.
        Ab­ge­se­hen hier­von ma­chen um­ge­kehrt auch Raub­tie­re Aus­nah­men in­dem sie ge­le­gent­lich Pflanz­li­ches (Bee­ren bzw· Wild­grün) in ih­re Er­näh­rung mit­ein­be­zie­hen.
„des Men­schen ei­gent­lich rich­ti­ge Er­näh­rung laſst sich aus 100­%i­gen Ve­gan­heit der Berg­go­ril­las er­schlie­ßen”
🦍
Zwar be­trägt ei­ner­seits der fast nur aus Amei­sen be­ste­hen­de tie­ri­sche Er­näh­rungs-An­teil be­sag­ter Go­ril­las in den ost­af­ri­ka­ni­schen Vi­run­ga­ber­gen laut des schwei­zer Zoo­lo­gen Jörg Hess (im Buch »Fa­mi­lie 5«) le­dig­lich 10 ppm (al­so 0,001%), aber an­de­rer­seits er­näh­ren sie sich ko­pro­phag;
        Ob dies auch bei Men­schen mög­lich ist, kä­me auf ei­nen Ver­such an; aber so­lan­ge der Groß­teil der Men­schen die übel­rie­chen­den und zu­gleich schmie­ri­gen Zi­vi­li­sa­ţi­ons-Er­näh­rungs-Ex­kre­men­te (von so­wohl sich selbst als auch von sei­nen Haus−, Zoo− und Nutz­tie­ren) gleich­stellt mit der na­he­zu bis völ­lig ge­ruchs­lo­sen oder gar leicht kü­chen­kräu­ter-ähn­lich wür­zig gut rie­chen­den und zu­gleich er­dig rein­li­chen Wil­dnis-Er­näh­rungs-Lo­sung (voll­kom­men wild­nis-in­stink­to er­nähr­ter Tie­re bzw· ge­ge­be­nen­falls sol­cher Men­schen) wird dies kaum je­man­den über­zeu­gen;
        Aber im Rah­men ei­nes Wild­nis­ver­pfle­gungs­ver­suchs liegt dies schon er­heb­lich nä­her. Nä­he­res sie­he hie­rzu in Da­tei Nr·11.
„Tier­hal­tung ist kli­ma­schäd­lich”
🌦
Viel­leicht bei Mas­sen­hal­tung (die aber für In­stink­ti­ve Er­näh­rung we­der taug­lich noch er­for­der­lich ist).
        Hin­ge­gen ist be­mer­kens­wert, daſs die An­fänge des groß­flä­chi­gen Ge­trei­de­an­baus (zu Be­ginn des Ho­lo­zäns, also vor rund 10000 Jah­ren) zeit­lich zu­sam­men­fal­len mit dem Be­ginn der Wü­sten­bil­dung in der Sa­ha­ra. Und im Zu­sam­men­hang mit der Tat­sa­che, daſs voll­ve­ga­ne Er­näh­rung über kurz oder lang zur (wenn nicht oh­ne­hin schon in Ge­brauch) Ein­nah­me de­na­tu­rier­ter Nah­rung nö­tigt −bei­spiels­weise zu „Brot” ge­nann­tem Ge­trei­de­schaum­stoff und zu Mol­ke­rei­pro­duk­ten− kommt dem zeit­li­chen Zu­sam­men­hang ei­ne be­son­de­re Be­deu­tung zu.
        Denn auch bei Brot führt die feh­len­de Eſs­sper­re zur Über­la­stung des Kör­per­or­ga­nis­mus,
  • da­durch zur ver­min­der­ten (bis mit­un­ter völ­lig ver­schwin­den­den) Ge­nieß­bar­beit der na­tur­be­las­se­nen Le­bens­mit­tel,
  • so­mit (über kurz oder lang) zum (sucht­ähn­lich) über­wie­gen­den Ge­brauch der de­na­tu­rier­ten Nah­rungs­mit­tel und
  • letzt­end­lich zum groß­flä­chig bo­den-de­na­tu­rie­ren­den An­bau des Agrar­pro­dukts.
Daſs dies (ins­be­son­de­re in den Tro­pen und Sub­tro­pen, die für dort ganz be­son­ders über­flüs­si­ge ge­dräng­te Wei­den­tier­hal­tung bzw· den da­mit zu­sam­men­hän­gen­dem Fut­ter­an­bau am al­ler un­ge­eig­net­sten sind) das Pro­blem der Bo­den­ero­si­on und der Luft­troc̍­ken­heit her­vor­ruft, ist leicht nach­voll­zieh­bar.
        Daſs hin­ge­gen un­ter groß­flä­chi­gem Be­wuchs von Wald, Busch und Frucht­ge­höl­zen der (zu­dem un­zer­pflügt ge­schlos­sen blei­ben­de) Bo­den
  1. sehr viel lang­sa­mer aus­trock­net,
  2. sehr viel bes­ser Feuch­tig­keit spei­chert und
  3. auch das Luft­kli­ma be­deu­tend ver­bes­sert
sei zur Er­in­ne­rung hier eben­falls er­wähnt.
        An­gesichts des un­ter In­stink­ti­ver Roh­er­näh­rung lang­fri­stig (in den war­men Kli­ma­ta) nur ver­min­der­ten Be­darfs an tie­ri­schen Le­bens­mit­teln (der zu­dem auch weit­ge­hendst durch Kerb­tie­re (In­sek­ten) ge­deckt wer­den kann), wä­re es für das Kli­ma (so­wohl des Bo­dens als auch der Luft) und die Ar­ten­viel­falt er­heb­lich bes­ser, wenn (an­stel­le end­lo­ser Ge­trei­de­wü­sten) Obst­ge­hölz­hai­ne vor­han­den wä­ren, un­ter bzw· ne­ben de­nen Wei­de­tie­re das Wild­grün ab­wei­den.
„vie­le gro­ße Per­sön­lich­kei­ten er­nähr­ten sich ve­gan”
😇
ja, den Kör­per be­trü­gend koch­köst­lich und nach spä­te­stens 10 Jah­ren sich Vit­ami­ne und Spu­ren-Ele­men­te spri­tzen las­send.
        Bei strikt ro­her Er­näh­rung fällt der lang­zeit-ve­ga­ne Irr­tum sehr viel frü­her auf — und zwar in Form von schlei­chend bis zur To­ta­li­tät zu­neh­men­der Un­ge­nieß­bar­keit so­wie Un­ver­dau­bar­keit am En­de al­ler pflanz­li­cher Le­bens­mit­tel. Dies geht ein­her mit Viel­freſs-An­fäl­len, kör­per­li­cher Aus­zeh­rung oder zu Rück­fäl­len zu Koch­kost- so­wie Mol­ke­rei­pro­duk­ten. Selbst (der für ve­ga­ne Er­näh­rung sich ve­he­ment ein­ge­setzt ha­ben­de) Ma­hat­ma Gan­dhi muſs­te nach sei­ner Er­näh­rungs-Um­stel­lung auf roh un­miſs­ver­ständ­lich deut­lich er­ken­nen, daſs die For­de­rung ve­ga­ner Er­näh­rung „be­trü­ge­ri­sch” ist. Die­je­ni­gen, die den­noch dar­auf be­stan­den, nann­te er die „Fein­de In­di­ens”: »Ma­hat­ma Gan­dhi and 22 Com­pan­ions fail as Ve­gans«!
„Fleisch­ver­zehr er­zeugt Krebs”
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Dies liegt je­doch nicht am Fleisch an sich, son­dern an des­sen mo­dern pro­duk­ti­ons-be­ding­ter Teil-De­na­tu­rierung. Dies geht aus meh­re­ren, u·a· fol­gen­den bei­den, Stu­di­en her­vor:
  1. Im deutsch-fran­zö­si­schen In­stink­to-Er­näh­rungs-Zen­trum von Mont­ra­mé wur­de be­ob­ach­tet, daſs
    • un­ter aus­schließ­lich In­stink­ti­ver (Roh)­Er­näh­rung,
    • bei Ver­wen­dung aus­schließ­lich voll­kom­men na­tur­qua­li­ta­ti­ver Er­zeug­nis­se und
    • bei stets vol­ler Be­fol­gung der In­stinkt­sper­re (auch dann, wenn sie nur mä­ßig auf­tritt)
    be­reits vor­han­de­ne Krebs­er­kran­kun­gen voll zu­rück­ge­gan­gen sind und bei Miſs­ach­tung der In­stinkt­sper­ren die Wu­che­run­gen er­neut ent­stan­den sind, wor­auf bei er­neut zu­ver­läs­si­ger In­stinkt­be­fol­gung die Wu­che­rung wie­der er­neut ver­schwand;
  2. Der ame­ri­ka­ni­sche Zahn­arzt und Na­tur­for­scher We­ston A· Price (Y☆*: 1870, ⅄✝†: 1948) hat­te sei­ner­zeit her­aus­ge­fun­den, daſs Na­tur­völ­ker so­wie sehr zi­vi­li­sa­ti­ons-ab­ge­le­gen le­ben­de Dorf­be­woh­ner je­weils jeg­li­cher Brei­ten­gra­de und völ­lig un­ab­hän­gig ih­res tie­ri­schen Er­näh­rungs-An­teils weit­aus ge­sün­der sind so­wie äl­ter wer­den als die von üb­lich west­li­cher Zi­vi­li­sa­tions­kost sich er­näh­ren­den Men­schen.
       Als die erst­ge­nann­ten sich wie letzt­ge­nann­te er­nähr­ten, be­kamen sie ─gleich ob in ih­rer oder un­se­rer Hei­mat─ eben­falls die in west­li­cher Zi­vi­li­sa­tions­ge­sell­schaft üb­li­chen Ge­sund­heits­pro­bleme. Nach­dem sie wie­der zu ihrer stam­mes-tra­di­tio­nel­len Er­näh­rung zu­rück­kehr­ten (weil Zi­vi­li­sa­ti­ons­wei­ße oder die Na­tur­men­schen in ih­re je­wei­li­ge Hei­mat zu­rück­keh­rten) ver­schwan­dem die Pro­ble­me wie­der.
       Dies ist do­ku­men­tiert in Wes­ton A· Price's Buch Nu­tri­tion and Phys­i­cal De­gen­er­a­tion.
„Fleisch­ver­zehr ist die Vor­stu­fe des Kan­ni­ba­lis­mus”
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Wes­ton A· Price woll­te sei­ne Stu­di­en-Er­kennt­nis­se auch an­hand tra­di­tio­nell sich ve­gan er­näh­ren­der Na­tur­völ­ker be­stä­tigt wis­sen, wes­we­gen er die be­son­de­re An­stren­gung un­ter­nahm, tief ins In­ne­re der zwei größ­ten Süd­see-In­seln ein­zu­drin­gen, um dort in der Hoff­nung, daſs er Grup­pen von In­di­vi­du­en fin­den wür­de, ge­zielt nach sol­chen Völ­kern zu su­chen, die kei­ne Jagd aus­üb­ten und so weit weg vom Meer le­ben, daſs sie von aus­schließ­lich ve­ge­ta­ri­scher Kost leb­en muſs­ten.
   Die Le­bens­mit­tel­ver­füg­bar­keit der Völ­ker, die er dort vor­fand, war zwar tat­säch­lich in von ihm er­wünsch­ter Wei­se ein­ge­schränkt, denn im Reich­wei­te-Um­kreis die­ser Völ­ker gab es we­der Mee­res­kü­ste noch für sie ge­nieß­ba­res Wild, aber es stell­te sich bald her­aus, daſs die Mit­glie­der die­ser Stäm­me sich nicht län­ger als drei Mo­na­te bei gu­ter Ge­sund­heit hal­ten konn­ten, oh­ne ent­we­der (durch Tausch von Le­bens­mit­teln mit be­nach­bar­ten Stäm­men) sich et­was aus dem Meer ho­len zu las­sen oder ─wenn dies nicht ge­lang─ Kan­ni­ba­lis­mus aus­zu­üben. …! Sie­he auf www.westonaprice.org »Wes­ton Price Looked for Veg­ans But Found On­ly Can­ni­bals«.
„Um 1 kg Fleisch zu er­zeu­gen be­darf es 10 Kg Getreide”
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Völ­lig un­zu­tref­fend!
  • Denn es be­darf hier­zu kei­nes ein­zi­gen Ge­trei­de­korns, weil Wei­de­tie­re (im Ge­gen­satz zu Vö­geln und Mäu­sen) kei­ine Gra­ni­vo­ren, son­dern Her­bi­vo­ren sind, was heißt, daſs sie in wil­der Na­tur sich von fast aus­schließ­lich Gras, Kräu­tern und Blät­tern er­näh­ren.
  • Ver­grei­fen sie auf land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen sich an rei­fen Ge­trei­de-Äh­ren, so wer­den spä­ter die har­ten Sa­men­kör­ner un­ver­daut wie­der aus­ge­schie­den.
  • Tier­hal­ter ver­ab­rei­chen ih­ren Tie­ren das Ge­trei­de des­we­gen zu­min­dest ge­schro­tet, wo­durch die Vie­cher zwar schnel­ler wach­sen, was aber de­ren ge­sund­heit­li­che Fleisch­qua­li­tät er­heb­lich her­ab­setzt, was die meis­ten Fleisch­kri­ti­ker fälsch­li­cher­wei­se den Fleisch selbst an­la­sten.
  • Eben vor­he­ri­ger Punkt trifft eben­so für mit Schrot (oder son­sti­gen Fut­ter­mit­teln) er­zeug­tes Schwei­ne­fleisch zu. Daſs es be­reits zur An­ti­ke in den Sub­tro­pen in Ver­ruf ge­ra­ten war, legt den Schluſs na­he, daſs dort (man­gels längt ver­schwun­de­ner Wälder mit Ei­cheln, Ka­sta­ni­en, Buch­ec̍­kern, Wild­nüs­se, Wild­früch­ten, Pil­zen, Wur­zeln und Klein­ge­tier) schon da­mals Schwei­ne mit de­na­tu­riert (mit zu­min­dest Kü­chen­ab­fäl­len) er­nährt wur­den.
  • Und „dank“ mo­der­ner Land­wirt­schaft ist heut­zu­ta­ge auch un­ge­füt­tert frei­le­ben­des (so­wohl Schwarz‑, als auch Ge­weih‑) Wild nicht mehr un­be­dingt voll­kom­men na­tur­qua­li­ta­tiv (bzw· is­la­misch und jü­disch aus­ge­drückt »ha­lal« oder »ko­scher«…).
       Mee­res­ge­tier aus üb­li­cher Aqua­kul­tur ist eben­so da­von be­trof­fen.
„laut Bi­bel­vers »1·Mo­se:1:29« ist der Mensch­heit Er­näh­rung voll­kom­men ve­gan: »Und Gott sprach: Seht da, ich ha­be euch ge­ge­ben al­ler­lei Kraut, das sich be­samt, auf der gan­zen Er­de und al­ler­lei frucht­ba­re Bäu­me, die sich be­sa­men, zu eu­rer Spei­se,«”

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„und laut Vers Nr·30 ist sie so­gar aus­schließ­lich fruk­tal-ve­gan: »und al­lem Ge­tier auf Er­den und al­len Vö­geln un­ter dem Him­mel und al­lem Ge­würm, das da lebt auf Er­den, daſs sie al­ler­lei grü­nes Kraut es­sen.«“
 
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„Fleisch­ver­zehr er­höht die Ge­walt­be­reit­schaft“

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Die­se bei­den Got­tes­wo­tes­wor­te sind kei­ne Ver­bo­te des Ver­zehrs tie­ri­scher und her­ba­ler Le­bens­mit­tel zu­gun­sten aus­schließ­lich fruk­ta­ler, son­dern die Fest­stel­lun­gen, daſs über­wie­gend aus Ge­trei­de­schaum­stoff und Mol­ke­rei­pro­duk­ten be­ste­hen­de Er­näh­rung ro­he Kräu­ter für län­gere Zeit nur in Kleinst­men­gen ge­nieß­bar er­schei­nen läſst und ro­he Le­bens­mit­tel tie­ri­scher Art für ver­gleich­ba­ren Zeit­raum (wie ich be­reits ganz zu Be­ginn die­ser Auf­li­stung er­wähnt hab) völ­lig un­ge­nieß­bar;

denn Adam & Eva wur­den laut Le­bens­lauf­da­ten der Pa­tri­ar­chen ge­gen En­de der Jung­stein­zeit (vor rund 6000 Jah­ren) er­schaf­fen und laut Gen/3/19 sind sie aus „Lehm“ ent­stan­den, was heißt, daſs sie jung­stein­zeit­li­che Bau­ern wa­ren, die sich so gut wie aus­schließ­lich von den Pro­duk­ten ihrer Lehm­bö­den (Äc̍­ker) er­nährt ge­habt hat­ten und dann von Gott den Auf­trag be­ka­men, im letz­ten Flec̍­ken Ur­wald (Pa­ra­dies), wel­ches die da­ma­li­ge Land­wirt­schaft ver­ges­sen hat­te ab­zu­ro­den, ih­re Er­näh­rung von Ge­trei­de­schaum­stoff und Kä­se auf die von der Evo­lu­ti­on vor­ge­se­hen un­zu­be­rei­tet ro­he um­zu­stel­len;

von dem Phä­no­men, von dem die bib­lisch erst­(er­wähn­t)­en Men­schen be­trof­fen wa­ren, ist auch je­der heu­ti­ge Mensch, der sei­ne ge­trei­de- und mol­ke­rei-pro­duk­te-la­sti­ge Er­näh­rung auf die vor­stein­zeit­lich ro­he um­stellt, hef­tig da­von be­trof­fen;

auch mir schie­nen nach die­ser Um­stel­lung völ­lig nicht-zu­be­rei­te­te Wild- und Kul­tur­kräu­ter lan­ge Zeit nur in win­zi­gen Kleinst­men­gen ge­nieß­bar und nicht ganz so lan­ge al­le eben­so ro­hen tie­ri­schen Le­bens­mit­tel völ­lig un­ge­nieß­bar; — le­dig­lich Früch­te, ins­be­son­de­re Obst, fand ich in nen­nens­wer­ten Ver­zehr­men­gen ge­nie­ßbar;

hält man in die­ser Zeit durch oder be­läſst es bei ein­zel­nen Brot‑, Koch­kost- bzw· Milch­pro­dukt-Rück­fäl­len, so stellt man fest, daſs die Ge­nieß­bar­keit der her­ba­len Roh­le­bens­mit­tel zu­ge­nom­men hat um noch spä­ter fest­zu­stel­len, daſs roh­ve­ga­ne Er­näh­rung fort­lau­fend da­zu führt, daſs im­mer mehr pflanz­li­che Roh­le­bens­mit­tel, ein­schl· der Früch­te, wie­der ih­re Ge­nieß­bar­keit zu­neh­mends ver­lie­ren, bis am En­de kei­nes der ver­füg­ba­ren mehr ge­nieß­bar er­scheint und dann üb­ri­gens al­le un­ver­dau­lich ge­wor­den sind;

die­se to­ta­le Eſs­blo­ka­de be­wirkt, daſs die er­sten tie­ri­schen Roh­le­bens­mit­tel ih­ren ab­sto­ßen­den Ge­schmack ver­lo­ren ha­ben und dann (ich wie­der­ho­le) er­heb­lich bes­ser schmec̍­ken kön­nen, als der be­ste 5-Sterne-Koch des Pla­ne­ten sie je­mals zu­be­rei­ten könn­te, — kommt nan die­ser ge­schmacks-in­stink­ti­ven Auf­for­de­rung nach, so wird die pflanz­li­che To­tal-Eſs­blo­ka­de bin­nen 24 Stun­den wie­der be­ho­ben sein;

vom sel­ben Phä­no­men war auch der wil­lens­tärk­ste Ve­ga­ner al­ler Zei­ten ─Ma­hat­ma Gan­dhi─ be­trof­fen als er pil­ger­wan­de­rungs-be­dingt sich mit 22 Kum­pels roh aus der Na­tur ver­pfleg­te: MA­HAT­MA GAN­DHI AND 22 COM­PAN­IONS FAIL AS VE­GANS — naturalhygienesociety.org/diet3.html#0 target=_blank>naturalhygienesociety.org/diet3.html#0
   Er be­half sich dann mit Zie­gen­milch und ver­ur­teil­te den Ve­ga­nis­mus als Be­trug am Men­schen;
 
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was der vor­geb­lich er­höh­te Ge­walt­be­reit­schaft nach­sich zie­hen­de Ein­be­zug tie­ri­scher Le­bens­mit­tel in die Er­näh­rung be­trifft:
   un­frei­wil­lig ve­gan le­ben­de Süd­see-In­su­la­ner in hoch­ge­bir­gi­ger La­ge oh­ne Jagd­mög­lich­keit und weit ab­seits der Mee­res­kü­ste be­hal­fen sich so­lan­ge mit Kan­ni­ba­lis­mus, bis sie mit dem Kü­sten­völ­kern lec̍­ke­re Berg­kräu­ter ge­gen Mee­res­früch­te ein­tausch­ten: »Wes­ton Price such­te nach Ve­ga­nern, fand aber nur Kan­ni­ba­len« — westonaprice.org/de/weston-price-suchte-nach-veganern-fand-aber-nur-kannibalen/

nach der drit­ten Roh­ve­gan-Schwan­ger­schaft ge­bo­re­ne Säug­lin­ge ver­wei­ger­ten die Mut­ter­milch und roh­ve­gan er­nähr­te Klein­kin­der ver­wei­ger­ten bald so­lan­ge die Nah­rungs­auf­nah­me, bis Mut­ti ih­nen das pas­sen­de (für sie mo­men­tan schmack­haf­te) Tie­risch-Le­bens­mit­tel an­bot

die An­ga­ben der Bi­bel (ins­be­son­de­re) hin­sicht­lich Er­näh­rung) las­sen sich lei­der erst im Zu­sam­men­hang mit den­je­ni­gen prak­ti­schen Er­fah­run­gen (die ei­gent­lich Adam & Eva als al­ler­er­stes zu­ge­dacht war­en) kor­rekt ent­schlüs­seln;
   in die­sem Zu­sam­men­hang geht auch her­vor, daſs die bei­den im AT na­ment­lich Erst­er­wähn­ten NICHT die er­sten Men­schen an sich, son­dern die er­sten Men­schen, denen die wis­sen­schaft­li­che Auf­ga­be des Er­for­schens und Do­ku­men­tie­rens evo­lu­tiv nicht-zu­be­rei­te­ter Er­näh­rung zu­ge­dacht wa­ren, der sie lei­der nicht nach­ge­kom­men wa­ren, wes­we­gen dies erst in heu­ti­ger Zeit ge­sche­hen und (als In­stink­ti­ve Er­näh­rung) be­kannt ist;

zu­dem schließt kaum ein auf be­stimm­te Le­bens­mit­tel-Klas­sen spe­zia­li­sier­tes Le­be­we­sen ─gleich ob Her­bi­vo­re, Gra­ni­vo­re, Fruk­ti­vo­re oder Kar­ni­vo­re─ Le­bens­mit­tel, auf die es nicht spe­zia­li­siert ist, voll­kom­men aus;

die Ge­walt­be­reit­schaft ins­be­son­de­re des herr­schen­den Teils der Mensch­heit so­wie de­ren Hand­lan­ger se­he ich nicht durch Fleisch­ver­zehr ver­ur­sacht, son­dern durch Kon­sum von Din­gen, wel­che die Schöp­fung bzw· Na­tur nicht an­bie­tet, al­so Dro­gen (wor­un­ter ich auch Koch­kost ein­ord­ne), teu­re Tech­nik­pro­duk­te und D­ek­adenz;
   und die Ge­schichts­for­schung be­stä­tigt die bib­li­sche Aus­sage, daſs es die Seſs­haft­ge­wor­de­nen (in der Bi­bel ›Kain‹ ge­nannt) wa­ren, die zu ex­or­bi­tan­ter Ge­walt­herr­schaft neig­ten, während die Nicht­seſs­haf­ten (in der Bibel ›Abel‹ ge­nannt) sich ent­we­der eher zu­rück­zo­gen oder das Nach­se­hen hat­ten.

… so­weit das »Wort zum Sonn­tag« ….
Be­haup­tung Wirk­lich­keit
 
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2018/Feb/17·Sa